@Naggn

Deine Aussage ist so nicht ganz richtig. Der Makler vertritt den Kunden und sucht auf dem Markt das für den Kunden beste Produkt - an sich, ganz klar, der Sinn vom Makler. Dieser vergleicht aber keine 600 (+) Versicherungen, eher 10-15 und sucht daraus dann das beste Preis/Leistungsangebot. Zu mehreren kann er auch i.d.R keine Verbindung pflegen. Er müsste von 600 Versicherern alle Tarife und Bedingungen kennen, und das ist schlicht und einfach unmöglich. Auch ein Vergleichsrechner kann die Tarife nur im groben zusammenfassen. Ein richtiger Vergleich ist so nicht möglich.

Meistens sind Makler ein Zusammenschluss von verschiedenen Versicherungskaufleuten, da ein einziger ohne hohes Kapital keine Maklergesellschaft gründen kann. Meistens hat der Makler keine Zielvorgaben, korrekt, allerdings dafür auch keine BBP und/oder Garantien. Schreibt er kein Geschäft, muss er auf sein (hoffentlich vorhandenes) erspartes zurückgreifen und auf einen besseren nächsten Monat hoffen.

Die meisten Vermittler verkaufen SICH. Der Kunde käuft also nicht beim Vermittler weil er die .... vertritt, vielmehr weil sie seine Person schätzen. Jede Versicherung ist auf ihre eigene Art die bessere, und jede (fast) kann auch andere Angebote vergleichbar günstiger anbieten - wenn sich der Vermittler kümmert.

Der Vertreter steht dem Kunden bei allen Versicherungs- und Finanzfragen zur Seite und hilft ihm bei Schäden. Wieso sollte er das weniger tun wie der Makler? Der Makler verdient nichts (oder wenig) an der Betreuung seiner Kunden. Der Vertreter schon.

Grüße
Chrys